Helferanwärter 1989 bei der Grundausbildung

1980

1. Januar 1980 Als Folge der kommunalen Neugliederung kommt es zu einer Verschmelzung der OV Leverkusen und Opladen.

21. April 1980 Bei der Übung „Krokus 80“ ist für alle THW-Helfer um 6:00 Uhr Dienstbeginn zur Rheinufersäuberung des Rheins zwischen dem Bayerwerk und der Fähre Leverkusen-Hitdorf – Köln-Langel. 350 Helfer sind mit 40 Kfz im Einsatz und sammeln 300 Tonnen Treibgut und 1.000 Müllsäcke mit Unrat. Der Abtransport erfolgt sortiert zur Müllverbrennungsanlage und zur Deponie. Für das leibliche Wohl sorgt der Versorgungsdienst. Die Stadt Leverkusen unterstützt die Übung „Krokus 80“ mit 15.000 DM.

26. April 1980 Die Stadt Leverkusen beabsichtigt, die für den Katastrophenschutz erworbene Liegenschaft in der Fixheide an die Firma Textar zu veräußern, um sie von ihrem Standort am Rande der Waldsiedlung in das Gewerbegebiet Fixheide zu verlegen.

3. Mai 1980 Die SPD-Ratsfraktion regt einen Anhörungstermin zwischen Oberbürgermeister Wolfgang Obladen, den Ratsvertretern und den Katastrophenschutzorganisationen an, um über ein Katastrophenschutzzentrum in der Fixheide zu beraten. 15. Mai 1980 Für den Katastrophenschutz soll ein neues Zentrum im Eisholz, LeverkusenKüppersteg, gebaut werden. Vor Jahren war dort eine Kindertagesstätte einem Großbrand zum Opfer gefallen. Der Rat beschließt, sie nicht wieder aufzubauen und dort ein Katastrophenschutzzentrum zu errichten. 

In Biesenbach errichtet das THW einen Übergang über den Wiembach.

Der Förderverein, die Technische Hilfsorganisation e.V. (THO), unterhält eine Rettungshundestaffel mit sechs Helfern unter dem Staffelführer Lothar Obst.

1981

23. Juni 1981 Zum 25jährigen Bestehen der Dorfgemeinschaft Biesenbach stellt das THW die Brücke im Bereich des Hummelweges fertig. Von der Arbeit des THW sind alle begeistert.

11. Dezember 1981 Die Leverkusener Katastrophenschützer erhalten eine neue Bleibe. Das Gebäude der früheren Firma Exatest, Leverkusen-Fixheide, soll für den Katastrophenschutz umgebaut werden. Im Gebäude der früheren Schule an der Hardenbergstraße, Leverkusen-Küppersteg, das von Katastrophenschutzeinheiten als Unterkunft genutzt wird, sollen Aussiedler einziehen. Das frühere Gebäude der Exatest soll für über 1,6 Millionen DM umgebaut werden.

31. Dezember 1981 Feuerwehr und THW werden zu einem Großeinsatz in die Feldstraße,  Leverkusen-Quettingen, gerufen, als dort ein zweigeschossiges Gebäude zusammen bricht.

1982

30. November 1982 Der Landesverband NRW des THW besteht 30 Jahre. In NRW sind 20.000, meist junge Helfer in 144 OV in verschiedenen Fachdiensten organisiert. Das THW beschäftigt nur 160 hauptamtliche Kräfte.

1983

Die Stadt Leverkusen erwirbt das frühere Gebäude der Firma Exatest,  Schlangenhecke 3, Leverkusen-Fixheide. Die Herrichtung als Unterkunft des THW wird von der Helferschaft unter Leitung von Paul Becker, Helfersprecher, in zahllosen Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Später errichtet die Stadt Leverkusen zwei große Kraftfahrzeug- und Gerätehallen. Das große Freigelände wird von der Helferschaft zum Übungsgelände ausgebaut. Besonders engagiert sich dabei die Fachgruppe Ortung und der Bereitschaftsdienst, der auch die gärtnerische Gestaltung und die Pfl ege der gesamten Anlage an der Schlebuscher Straße ausführt.

Die Ortung wird mehrfach bei Such- und Rettungsaufgaben eingesetzt. Ihr Aufbau wäre ohne die THO unter ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Schultes undenkbar gewesen. Besonders tatkräftig unterstützt die Familie Küster ihre Arbeit.

Viele Anschaffungen von Geräten, die nicht in der StAN aufgeführt sind, ermöglicht die THO.

23. und 24. April 1983 Beim Landeswettkampf in Münster wird der Instandsetzungsdienst des OV Leverkusen Landessieger. Besonderen Anteil daran haben Manfred Kaiser, Gruppenführer, und Otto Nowack, Zugführer des I-Dienstes. Bei der angenommenen Detonation eines Blindgängers ist eine Wasserleitung, ein Kanal und auch das Elektronetz beschädigt worden und soll bei nur begrenztem Material wieder funktionsfähig gemacht werden. Bei der Siegerehrung in Leverkusen würdigt Helmut Kellner, stellvertretender Landesbeauftragter, die Leistung der Helfer und überreicht Urkunden und Pokal.

1989

Im OV Leverkusen wird das Projekt „Grundausbildung“ aufgenommen. Gemeinschaftlich werden Helferanwärter der OV Bergisch Gladbach,  Burscheid, Leverkusen und Wermelskirchen in Leverkusen unter Leitung von Detlef Metzmacher, dem Ausbildungsbeauftragten, ausgebildet.